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Studienstart 2026
Wie aus verteilten Informationen in elf Wochen ein gemeinsamer Einstieg für Studieninteressierte entstand – mit KI gebaut, von Menschen geprüft.
Ein Werkstattbericht aus dem Chief Information Office (CIO) der Universität Bamberg.
Kurzfassung
Zielgruppe dieses Berichts: alle, die selbst mit KI etwas bauen wollen – oder verstehen möchten, wie man mit KI so etwas baut und worauf man dabei achten muss; technisch wie organisatorisch.
Teil 1 von 4
Verteilte Informationen, ein schneller Beschluss – und ein Prototyp, der vor der Entscheidung schon lief.
Einordnung
Elf Wochen von Prompt bis Go-Live
Wie das Portal entstand, was die KI leisten konnte und was Menschen auffangen mussten – dafür liegen heute Zahlen und Erfahrungen vor: Arbeitsweise, Werkzeuge, Arbeitsteilung, die typischen KI-Fehlerarten, Aufwand und Kosten. Für die Wirkung noch nicht.
Informationen für Studieninteressierte verteilten sich über viele zentrale und dezentrale Webseiten, uneinheitlich in Tiefe und Form. Ziel: je Studiengang eine Seite, die alles Wichtige samt der Standortvorzüge bündelt – ergänzend zum bestehenden Webauftritt.
Ob das Portal als Marketinginstrument wirkt, lässt sich frühestens nach einigen Monaten seriös einschätzen. Ein A/B-Test mit Werbeanzeigen läuft bereits – Details am Ende des Berichts.
Entstehung
Die Idee eines Studiengangsfinders kursierte an der Universität schon länger; der zentrale Studiengangsfinder war seit März 2026 online.
Das neue Portal ging am 8. Juli 2026 live – entstanden auf zwei Spuren zugleich: einer auf dem Papier, einer im Maschinenraum.
Entstehung
Das neue Portal begann am 24. April in einem Claude-Chat: Brainstorming über Aufbau, Zielgruppen und Clusterung – dann die Entscheidung, lieber zu prototypen statt weiter „trockenzuschwimmen“. Das Ergebnis war ein Product Requirements Document (PRD) – ein Anforderungsdokument: Die Chat-KI Claude schrieb es selbst, als Auftrag an das Schwester-Werkzeug Claude Code. Gestaltungs-Vorbild war der Studiengangsfinder der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) – die Daten liefert der uniweite Studiengangsfinder der Universität. Um 10:58 Uhr ging das PRD an Claude Code – 79 Minuten später existierte der erste gespeicherte Arbeitsstand.
Wegwerf-Prototyp für ein uniweites Studieninteressierten-Portal der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. […] Claude Code baut den Prototyp auf Basis dieses PRD. Ziel ist eine greifbare Diskussionsgrundlage, nicht Production-Release. Zeitrahmen: ca. 6 Wochen […] für Launch zur Einschreibung WS 2026/2027.
[…]
Der Prototyp muss folgende Designfragen beantwortbar machen:
Teil 2 von 4
Was aus den ersten Prototypen bis zum Go-Live wurde – und wie das Portal als Baukasten gebaut ist.
Das Ergebnis · Ende April
Oben die ersten Prototyp-Seiten, unten zwei der Mockups, die das Design beeinflussten. Auch sie entstanden mit Claude – mehr als 20 Design-Varianten: Reportage-Stil, Steckbriefe, Stundenpläne, Bildergalerien. Die meisten wurden verworfen; sie dienten dazu, ein Gefühl zu bekommen, welche Elemente nützlich sind und sich mit echten Daten füllen lassen.
Das Ergebnis · 8. Juli
Das Ergebnis · Mitte Juli
Das Ergebnis · 8. Juli
Stand 9. Juli 2026, gezählt am gebauten Portal und seinen Datenquellen. Die 117 zählt jede Studiengangsseite inklusive Double Degrees und Erweiterungsstudien; die Landing nennt mit „100+ Studiengängen“ die Zahl der verschiedenen Fächer. Die großen Zahlen zählen jede Einbindung; „verschieden“ meint, was nach Abzug der Mehrfachverwendungen übrig bleibt – vieles wird über Bachelor- und Master-Geschwister oder mehrere Studiengänge hinweg wiederverwendet. Bei den FAQ gibt es mehr Antworten als Fragen, weil dieselbe Frage – etwa die Abgrenzung zur Hochschule für angewandte Wissenschaften – je Studiengang eigens beantwortet wird.
Das Ergebnis · Baukasten
Strukturierte Fakten zu jedem Studiengang: Abschluss, Dauer, Module, Texte, Bilder.
Ein Bauplan für alle Seiten: Hero, Steckbrief, Kacheln, FAQ – wiederverwendbare Bausteine.
Sonderfälle je Studiengang übersteuern die Basisdaten – kein starres Korsett.
Das Build-Skript webt bei jedem Lauf die Daten in die Templates – mit automatischen Tests und Link-Prüfungen.
Eine Änderung an Template oder Daten wirkt sofort auf allen Seiten.
Das Ergebnis · dazwischen
Teil 3 von 4
Wie Mensch und Modell zusammenarbeiteten, wie eine Änderung ins Portal kommt – und was dabei schiefging.
Was der KI-Einsatz sichtbar machte
Der kritische Befund
Fehler entstanden nicht nur aus widersprüchlichen Quellen, sondern auch aus dem Sprachmodell selbst – die typischen Fehlerarten zeigt später „Was mit dem Sprachmodell schiefging“. Entscheidend hier: Erst die gemeinsame Sicht über alle Studiengänge machte solche Brüche sichtbar und behebbar.
Voraussetzungen, Fristen und Moduldetails mussten gegen Primärquellen geprüft werden. Verlässlich wurden die Seiten erst über mehrere Review-Runden.
Unterschiedliche Auffassungen aus Fachvertretungen, Studienberatung und Ordnungen wurden erst in der Darstellung pro Studiengang sichtbar und mussten gemeinsam geklärt werden.
Erkannte Unklarheiten können nun auch auf den dezentral gepflegten Ausgangsseiten korrigiert werden.
Arbeiten mit der KI
Die KI skalierte die Fleißarbeit, der Mensch verantwortete Fakten, Ton und jede Freigabe:
Arbeiten mit der KI
Begriffe mit „/“ (etwa /plan oder /code-review) sind vorgefertigte Befehle im Werkzeug – Abkürzungen für wiederkehrende Arbeitsschritte.
Im /plan-Modus die Idee durchdenken, Varianten abwägen, Einwände einholen – noch keine Zeile Code.
Das Besprochene als Anforderungsdokument (PRD) schreiben lassen. Jedes größere Feature bekommt sein eigenes kleines PRD.
Claude arbeitet das PRD ab und hält den Fortschritt in TODO-Dateien fest – so nimmt eine neue Sitzung Tage später genau dort wieder auf.
Claude öffnet Gebautes selbst im Browser und prüft es per Screenshot. /code-review sucht Fehler im Code, /human-writing KI-typische Floskeln im Text.
Testskripte laufen bei jedem Build und prüfen, ob bestimmte Elemente vorhanden sind oder verschwunden – damit einmal Korrigiertes nicht wieder zurückfällt.
Korrekturen und Stilregeln landen in einer Wissensbasis und einem Styleguide und gelten automatisch für alle künftigen Sitzungen.
Die häufigste Frage
Vertiefung · Sprache der Werkstatt
Die Begriffe hat sich das Modell größtenteils selbst ausgedacht – griffig für die Arbeit, rätselhaft für alle anderen.
Die häufigste Frage
Studiengangsseite Anglistik/Amerikanistik am 8. Juli – rot beschriftet, wie diese Stellen im Gespräch mit dem Modell heißen.
Vertiefung · Begriffe
Das Modell spricht den Jargon des Webdesigns – wer die Vokabeln kennt, kann präzise sagen, was anders werden soll. Die Zahl hinter jedem Begriff zeigt, wie oft er in den 2.699 Eingaben dieses Projekts an die KI vorkam:
Hinter den Kulissen
Warum aus KI-Entwürfen verlässliche Seiten wurden: Jede Ebene fängt, was die anderen strukturell nicht sehen können.
Das Chief Information Office bedient die KI-Werkzeuge und sichert schon beim Bauen die Grundqualität – mit KI-Routine, Uni- und Fachverständnis und Webdesign-Urteil.
Studiengangsbeauftragte, Fachstudienberatungen und weitere Fachvertretungen prüfen je ihr Fach – die einzige Ebene, die fachliche Richtigkeit im Detail beurteilen kann.
Verschiedene Abteilungen der Verwaltung prüfen seitenübergreifend und redigieren: Konsistenz, Sprache, Zielgruppen-Passung – und alles, was ein Einzel-Review naturgemäß nicht sieht.
Hinter den Kulissen
Die praktische Antwort auf den Entscheidungs-Engpass: ein Feedback- und Freigabekreislauf, den auch technisch nicht versierte Beteiligte bedienen können – Änderungen probeweise sehen, einzeln freigeben.
Öffnet direkt ein Eingabefeld. Man kann ein bestimmtes Element auf der Seite anklicken oder Text markieren und konkret sagen, was anders werden soll – Element und Seitenstand werden automatisch mitgespeichert.
Alle Rückmeldungen laufen in einer gemeinsamen Inbox zusammen. Claude ordnet sie ein und gruppiert Zusammengehöriges – einzeln oder gebündelt abrufbar.
Zusammengehörige Rückmeldungen setzt Claude in einem eigenen Branch um – einer abgetrennten Arbeitskopie des Portals – und stellt sie intern als Vorschau bereit, mit Vorher/Nachher als Text- und Bildvergleich.
Verschiedene Abteilungen der Verwaltung sehen jede Änderung – auch seitenübergreifend, denn der Branch enthält den ganzen Seitenbaum – und nehmen an, ändern oder lehnen ab; fachliche Änderungen an Studiengangsseiten gehen zusätzlich an die zuständigen Fachvertretungen. Bei Unklarheit holt Claude die Freigabe automatisch bei der einsendenden Person ein.
Freigegebenes wird in den offiziellen Portal-Stand übernommen; die einsendende Person bekommt per E-Mail Bescheid, sobald es tatsächlich live ist.
Vor jedem Live-Gang wird eine interne Kopie des ganzen Portals noch einmal geprüft. Passt sie, geht sie per /deploy als statisches HTML online.
Hinter den Kulissen
Der Kreislauf der vorigen Folie stand nicht am Anfang. Er wuchs in vier Stufen – jede löste ein Problem, das die vorige offenließ.
Stufe 3 in echt: links die Liste der Stände, jeder mit „Änderungen“-Link – rechts eine der menschenlesbaren Änderungslisten. Claude erzeugte diese Zusammenfassungen automatisch – das kam uns nützlich vor, reichte aber nicht, um den Überblick zu behalten. Klick oder Esc schließt.
Stufe 2 in echt: das Feedback-Overlay auf einer Portalseite – Element anklicken oder Text markieren, Wunsch beschreiben, absenden. Klick oder Esc schließt.
Hinter den Kulissen
Eine vorgeschlagene Textänderung in der Prüfansicht: links die Rückmeldung, rechts Claudes Umsetzung samt Hinweis an die prüfenden Verwaltungsabteilungen und dem Vorher/Nachher-Vergleich. Unten die Entscheidung – annehmen, mit Änderung annehmen oder ablehnen.
Grenzen und Fehler
Grenzen und Fehler · die Datenfrage
Einen Crawl sämtlicher Studiengangsseiten, Modulhandbücher, Studien- und Fachprüfungsordnungen und Studieninteressierten-Seiten – in mehreren Durchläufen den Studiengangskürzeln zugeordnet. Der Sache nach ein Retrieval-System („RAG“): Das Modell hatte alles, was online stand.
Der Rücklauf aus den Fächern · zwei Richtungen
Das Gesamtbild – und ein Einzelfall
Viele Rückmeldungen waren ausgesprochen positiv, viele Fachvertretungen redigierten ihre Seiten schnell und gründlich; insgesamt gingen 264 Antwortmails an die Rückmeldenden zurück. Das Spektrum reichte dennoch bis zu deutlichem Frust – rechts der schärfste Einzelfall.
In einem einzelnen Fach meldeten Studiengangsbeauftragte, wissenschaftliches Personal und Fachstudienberatung gemeinsam, die Portalseiten seien „zum Verzweifeln fehlerhaft“, schickten eine Mängelliste – und schlugen vor, das Fach vorerst aus dem Portal zu nehmen.
Die KI setzte die meisten Kritikpunkte innerhalb weniger Minuten direkt um; statt die Seite zu entfernen, wurde vorgeschlagen, sie mit den Korrekturen zu behalten – und die einsendende Person gefragt, ob das für sie in Ordnung sei.
„Nach nochmaliger Durchsicht keine Beanstandungen mehr.“
Teil 4 von 4
Der Aufwand in Zahlen, die Lehren fürs nächste Mal – auch die noch strittigen – und alle, die am Portal mitgebaut haben.
Aufwand
Geplant waren im PRD sechs Wochen – das war zu optimistisch. Vor allem die nötigen Abstimmungs- und Korrekturrunden sowie die Pfingstferien machten elf daraus – die Ruhephase Ende Mai zeigt es.
Vertiefung
Was geschätzt wird: Eine präzise Zeiterfassung gab es nicht. Aber die Zeitstempel der Commits – gespeicherte Arbeitsstände, mal eine kleine Korrektur, mal ein ganzes Feature – erlauben einen Rückschluss auf die Arbeitszeit: Commits mit höchstens 30 min Abstand gelten als zusammenhängende Arbeitsphase. Drei Rechenwege beschreiben Aktivitätsfenster am Rechner: die reinen Phasen-Spannen ergeben 162 h; mit 15 min Puffer vor und nach jeder Phase 297 h; mit 30 min Puffer 399 h.
Zwei gegenläufige Effekte: Gemessen ist nur die Bau- und Integrationszeit am Rechner – Meetings, Vorstellungstermine und Abstimmungs-E-Mails fehlen und kämen hinzu. Umgekehrt lief in den gepufferten Wartezeiten parallel ein weiteres Projekt, das vor allem das obere Ende aufbläht. Für die exklusiv auf das Studienportal entfallende Arbeitszeit heißt das: eher am unteren Rand des Korridors.
Ebenfalls nicht in den Stunden enthalten: die Korrekturlese-Zeit der Rückmeldenden. Die großzügigste der drei Heuristiken (±30 min Puffer), angewandt auf die Feedback-Zeitstempel, schätzt sie auf noch einmal rund 290 h.
Aufwand
Ein Commit ist ein gespeicherter Arbeitsstand im Versionsarchiv – mal eine kleine Korrektur, mal ein ganzes Feature. Die eigentlichen Kosten sind Arbeitszeit: ≈300 h Bau und ≈290 h Prüf- und Feedback-Arbeit der Rückmeldenden – zwei ähnlich große Blöcke; die ≤604 € für die KI-Abos sind daneben vernachlässigbar. Zeitwerte: Näherungen, keine Zeiterfassung – Methode in der Vertiefung der vorigen Folie.
Vertiefung
Nur der Zeitraum 11.06.–10.07.: ältere Protokolle werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht, und die Sitzungen der Redaktion auf dem gemeinsamen Server fehlen. Die tatsächlichen Zahlen liegen also höher. Ein Token ist ein Wortbestandteil, grob drei Viertel eines Wortes.
Direkte KI-Kosten: rund 604 Euro für den gesamten Zeitraum seit dem 22. April – drei Monate Claude Max à 180 Euro, drei Monate ChatGPT Plus à 18 Euro sowie etwa 10 Euro OpenRouter-Guthaben (für menschenlesbare Änderungszusammenfassungen zwischen zwei Versionen und die ursprüngliche Extraktion der Texte aus den Web-Crawl-Zusammenfassungen). Weitere token-basierte Kosten fielen nicht an – alles Übrige lief über die Flatrate-Abos. Über dieselben Abos liefen auch andere Projekte; der allein dem Studienstart-Portal zurechenbare Anteil liegt also darunter.
Lehren und nächste Schritte
KI erzeugt Stände schneller, als ein Team sie überblickt – wie beim Versionschaos, wenn viele zugleich an denselben Seiten arbeiten. Welcher Ablauf das bändigt, ließ sich nicht vorausplanen; wir haben ihn in elf Wochen mehrfach umgebaut, was nur ging, weil die KI passende Werkzeuge binnen eines Tages lieferte.
Das hatte einen Preis: Zeitweise wurde Beteiligten der Boden unter den Füßen weggezogen. Erst der stabile Freigabekreislauf änderte das – acht Tage vor dem Go-Live.
Hohes Tempo braucht eine qualitätsgesicherte Datengrundlage. Jede Aussage sollte von Anfang an ihre Herkunft und ihren Prüfstatus mitführen – sonst kostet es später viel Zeit, unbemerkt KI-erfundene Angaben aufzuspüren und zu ersetzen – warum das schwer ist, zeigt die Datenfolie in Teil 3.
Konkrete Seiten schufen früh eine gemeinsame Grundlage für Entscheidungen über Gestaltung, Zielgruppen und Sonderfälle.
Aus 2.449 Rückmeldungen wurde das Portal Runde um Runde genauer – jede geprüft, bevor sie einfloss.
Lehren und nächste Schritte
Aus der Redaktionspraxis: Frei generierte Texte brauchten so viele Korrekturrunden, dass Selbstschreiben oft günstiger gewesen wäre. Aus der Bau-Praxis: Die Entwürfe gaben den Fächern etwas Konkretes zum Redigieren – und zum Verwerfen; vor einer leeren Seite wäre vieles nie entstanden. Vermutlich gilt beides, je nach Fach verschieden. Konsequenz: Für neue, redaktionell anspruchsvolle Bereiche werden Passagen künftig stärker selbst zugeliefert.
Dezentral in den Fächern mitpflegen oder stärker zentral verankern? Beides hat Kosten: Verteilte Pflege bindet viele, zentrale Pflege wenige – aber hoch spezialisierte. Die Pflege ruht bislang auf wenigen Schultern; Schulungen verteilen sie gerade auf mehr. Dafür greifen Änderungen quer über alle Seiten auf einmal – konsistenter als das seitenweise Nachpflegen in einem klassischen Redaktionssystem. Noch nicht entschieden.
Nächste Schritte
Die inhaltliche Kontrolle liegt bei den Kommunikations- und Beratungsstellen, der technische Betrieb beim Chief Information Office. Weil das Portal aus statischen HTML-Seiten ohne Backend besteht, ist das Laufzeit-Risiko gering.
Ein A/B-Test läuft bereits: Werbung führt parallel auf den bisherigen Studiengangsfinder der Universität und die neuen Portalseiten. Denkbar wären zusätzlich Befragungen neu Eingeschriebener. Erhoben wird datensparsam, ohne Drittanbieter-Tracking.
Beteiligte
Retrospektive · Schluss
www.uni-bamberg.de/studienstart
Kurz darauf war das Banner weg. Das Portal lebt weiter – 43 Arbeitsstände seit dem Go-Live. Feedback ist weiterhin willkommen; der Link dazu sitzt auf jeder Portalseite unten rechts.
Zum Mitnehmen
Der Engpass war die Entscheidung, nicht die KI: Varianten entstehen schneller, als Menschen sie gemeinsam prüfen und freigeben können. Das wichtigste Werkzeug war deshalb der Feedback- und Freigabekreislauf, mit dem Menschen jede Änderung prüfen und freigeben.
Zeitwerte: Näherungen aus Zeitstempeln, keine Zeiterfassung; der allein dem Portal zurechenbare Bau-Anteil liegt eher darunter – Methode auf den Aufwands-Folien.